Dialogische Formate
Dialogisches, Partizipatives und Performatives angeregt durch externe Expert:innen

Wir laden Expert:innen aus anderen gesellschaftlichen Feldern wie Soziologie, Friedensarbeit, Psychologie, Medizin oder Wirtschaft ein, um mit ihrem spezifischen Wissen weiterführende Anregungen für unsere Recherchen, im Zusammenhang mit dem jeweiligen Hyperthema, zu erhalten. Nach einer internen Entwicklungsphase führen wir einen öffentlichen Anlass durch. Dafür suchen wir nach innovativen, hybriden Formaten, die Dialogisches, Partizipatives und Performatives neu denken und erfahrbar machen.

Ausserdem entwickeln wir partizipative Formate für das Publikum im Kontext unserer Performances / Produktionen. Über einen spielerischen Zugang zu unserer Arbeit lassen wir interessierte Menschen an unseren Themen und Prozessen teilhaben.

Wir bieten Gesprächsrunden im Kontext unserer Performances / Produktionen an. Darüber geben wir einen Einblick in Themen, mit denen wir uns beschäftigen, wir beantworten Fragen und lassen uns hinterfragen. 

aktuell:

  • 6.2.2026: KOMPOST UND KOLLEKTIV, vom Nichtwissen und Lauschen. Wir laden gemeinsam mit der Künstler:in Dorothea Rust (aka DoroR) ein, neue somatische und beziehungsorientierte Wege des Sich-Verständigens zu entdecken. In diesem Format erforschen wir die Schnittstellen von Kunst, Ökologie und gesellschaftlichem Wandel. Dorothea Rust öffnet den Boden als lebendigen Wissensraum – komplex, überraschend und niemals vollständig erfassbar. Mit Bildern, Videos und Hörproben aus ihrer Arbeit «un-sichtbare choreografien» tauchen wir in die verborgene Welt von Collembolen und Nematoden ein. Zuhören, Bewegen und Zeichnen schafft einen Resonanzraum, in dem – getragen von Neugier, Sorgfalt und Verantwortung – eine „Ökologie des Seins“ spürbar wird.
     
    Öffentlicher Resonanzraum: 18–19:30 Uhr. Im Zentrum steht die Frage, wie ökologisches Handeln körperlich erfahrbar wird. Im situativen öffentlichen Resonanzraum, in dem wissenschaftliche Perspektiven, künstlerische Prozesse und körperliche Erfahrungen miteinander verwoben werden, lebt eine Praxis des Nichtwissens und Lauschens – ein Raum zum Erleben, Staunen und Mitgestalten.

    Konzept & Vorbereitung: Gisa Frank & Katharina Vogel (Kollektiv dance me to the end) mit Dorothea Rust
    Dorothea Rust studierte Kunst, MAS Culture/Gender Studies und CAS Schreiben in Kunst und Kultur an der ZHdK; Lehrjahre in Neuem und Postmodernem Tanz in CH und New York. Sie arbeitet translokal und kollaborativ mit Künstler:innen und Musiker:innen in Performances, Interventionen und Ausstellungsprojekten. Sie ist Dozentin, Netzwerkerin, Autorin und Ko-Kuratorin von Performance-, Musik- und Diskursplattformen. Leitgedanken: relationales Denken, Beziehung zu anderen Lebewesen und Organismen sowie zu dem, was fremd ist und irritiert. Ausgezeichnet u. a. zweimal mit dem Performancepreis Schweiz.
    https://www.facebook.com/profile.php?id=100013113397789
    https://dorothearust.ch

zukünftig:

  • 23. – 25. 10. 2026: Tagung Tanz und Alter(n) I für ältere professionelle Tanzschaffende und weitere interessierte Kreise im Tanzhaus Zürich. Inputreferat: Prof. Christina Thurner

  • 2027: Grenzüberschreitungen und Lust im Alter mit Prof. Kurt Lüscher, Soziologe

  • 2028: Weisheit und Demenz im Alter

  • 2029: Tagung Tanz und Alter(n) II, Vergänglichkeit und Tod

vergangen:

26.6.2025: im Zusammenhang mit der Produktion making a sullen roar (as the wind does) trifft der Choreograf Fabrice Mazliah auf den Psychiater Wolfgang Gerke: Emotionen gehen uns alle an. Wie werden Emotionen zum Ausgangspunkt für eine Choreografie? Wie sieht eine künstlerische Umsetzung aus? Welche Rolle spielen Emotionen in einem psychotherapeutischen Setting? Der Choroegraf Fabrice Mazliah und der Psychiater Wolfgang Gerke teilen ihre unterschiedlichen Perspektiven auf dieses universelle Thema und öffnen ihren Dialog für den Austausch mit den Besucher:innen. Ergänzend ist das Publikum dazu eingeladen, in einem angeleiteten Rahmen mit den Tänzer:innen des Kollektivs dance me to the end den eigenen Emotionen körperlich nachzuspüren und diesen Ausdruck zu verleihen.

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